Semesterstart 2016

Nicht nur zum Studieren hier? Linke Politik in Freiburg kennenlernen

Veranstaltungsreihe des Linken Zentrums ¡adelante! zum Semesterstart

 

linkes-zentrum-plakat-dina2-44Sitzblockaden sind nicht kriminell! Solidarische Prozessbegleitung

Mittwoch, 12.10. | 8h | Sitzungsaal 2, Amtgericht Freiburg

Am 12. Oktober findet vor dem Freiburger Amtsgericht ein Gerichtsverfahren gegen einen Freiburger Antifaschisten statt. Dessen Beteiligung an Sitzblockaden gegen den alljährlichen „Marsch für das Leben“ der Pius-Bruderschaft stellt für die Freiburger Staatsanwaltschaft eine Straftat statt. Dieses Verfahren stellt dabei nicht nur einen neuerlichen Höhepunkt der Kriminalisierungsversuche der Proteste gegen die Pius-Brüder dar, sondern ist auch als Angriff auf die Aktionsform der Sitzblockade als solches zu verstehen.

 

Film: Die Angst wegschmeißen
Frei­tag, 14.10. | 19h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Seit 2008 ist Norditalien Schauplatz ungewöhnlicher Ereignisse. Unternehmen, Politik und Medien nutzen den Kriseneinbruch, um die ohnehin schon bröckelnden Arbeiter_innenrechte weiter auszuhöhlen; auf der anderen Seite formiert sich jedoch gerade am untersten Ende der Lohnskala ein lebendiger und schlagkräftiger Widerstand. Durch solidarische und effektive Organisierung gelingt es den prekären und größtenteils migrantischen Arbeiter_innen in der Logistikbranche, sich aus ihrer Isolation und ihren erniedrigenden Arbeitsverhältnissen herauszukämpfen. Ein Kampf, der nicht nur ihre Arbeitsbedingungen, sondern ihr ganzes Leben verändert. Ein Film von labournet.tv über den aktuellen Kampfzyklus der italienischen Logistikarbeiter_innen. Ab 21h Kneipe mit Cocktails, Tapas und der Interventionistischen Linken.

 

Kneipe mit Cocktails, Tapas und der Interventionistischen Linken
Frei­tag, 14.10. | 21h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Am Freitag, den 14. Oktober wollen wir ab 21 Uhr die Möglichkeit schaffen uns in einem netten Rahmen kennenzulernen: unsere konkrete Politik in Freiburg und darüber hinaus, unsere nächsten Schritte, unsere Perspektiven und unseren Getränkegeschmack. Mit allerlei Tapas, Cocktails und und und.

 

Von Wyhl bis zum Rasthaus
Dienstag, 18.10. | 17h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Ein zeitgeschichtlicher Stadtrundgang zu linken Bewegungen und Projekten in Freiburg mit Birgit Heidtke. Zuerst führt uns unsere Besichtigungstour für Einsteiger_innen zum Buchladen Jos Fritz, der 1975 als politischer Buch- und Infoladen gegründet wurde und der Rundgang endet auf dem Grethergelände, wo mit Radio Dreyeckland, der Rosa Hilfe, dem Feministischen Zentrum und dem Rasthaus aktive linke Projekte zu finden sind. Unterwegs besichtigen wir auch verschwundene und vergessene Orte linker Geschichte in Freiburg und suchen Antworten auf Fragen, die wahrscheinich noch nie gestellt wurden. So geht es u.a. um den Kampf gegen das (nicht gebaute) AKW Wyhl am Kaiserstuhl, um das Freiburger Frauenkollektiv, um Häuserkampf und autonome Zentren und den Volkszählungsboycott. Viel Material zum Anschauen und Anfassen und Songs sowie andere O-Töne sind mit dabei. Start: Linkes Zentrum ¡adelante!, Glümerstraße 2

Gefördert durch die Rosa-Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg.

 

Offenes Antifa-Treffen Freiburg & Region
Frei­tag, 21.10. | 18h | Linkes Zentrum ¡adelante!
Offener Kreis für alle, die in Freiburg antifaschistisch aktiv werden wollen (Jeden 1. und 3. Freitag im Monat).

 

VoKü/Küche für alle
Sonn­tag, 23.10. | 18.30h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Leckeres veganes Essen gegen Spende – Mitkochen ab 16:30h.

 

Das Abzeichen Ost – Zwangsarbeit in Freiburg
Montag, 24.10. | 15h | Blaue Wiwilli-Brücke/nähe HBF

Auch in Freiburg wurde während der Nazi-Diktatur der „industrielle Krieg“ geführt. Rund 10.000 Menschen mussten als Verschleppte oder Kriegsgefangene in örtlichen Betrieben für den „Endsieg“ schuften. An der örtlichen Universität hatten „Rassentheoretiker“ den Gewaltakt ideologisch vorbereitet. Auf diesem Rundgang mit Rüdiger Binkle wollen wir Orte in der Stadt, die mit der Zwangsarbeit in Verbindung stehen, aufsuchen und mehr über dieses wenig bekannte NS-Verbrechen erfahren.

 

Black Lives Matter!
Polizeigewalt, die Gefängnisindustrie und institutioneller Rassismus in den USA.
Donnerstag, 27.10. | 19h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Nachdem der unbewaffnete, schwarze Teenager Mike Brown in Ferguson, Missouri im August 2014 von einem weißen Polizisten erschossen wurde, folgten massive Proteste, die sich schnell über die ganze USA ausbreiteten und noch immer nach aktuellen Vorfällen wie die in Baton Rouge, La und vielen anderen Städten anhalten. Kampagnen wie Hands Up, Don‘t Shoot und Black Lives Matter machen seitdem mit prominenten und medienwirksamen Aktionen auf institutionellen Rassismus aufmerksam. Eine Reise in die größte Gefängnisnation der Welt, in der selbst 50 Jahre nach der Bürgerrechtsbewegung mehr schwarze Männer Haftstrafen absitzen, als 1850 in den Südstaaten versklavt waren. Der Bildervortrag von Emily Laquer, ehemals Mitglied von Berkeley Copwatch, beleuchtet Zusammenhänge der US-amerikanischen Justiz, sucht nach historischen und politischen Gründen für staatlichen Rassismus und zeigt Bilder einer wachsenden neuen Bürgerrechtsbewegung.

Gefördert durch die Rosa-Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg.

 

FLTIQ*-Kneipe
Freitag, 28.10. | 19h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Film + Kneipe für Frauen*, Lesben*, Inter* und Queer*.

 

VoKü/Küche für alle
Sonn­tag, 30.10. | 18.30h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Leckeres veganes Essen gegen Spende – Mitkochen ab 16:30h.

 

Vortrag zu Identitärer Bewegung
Mon­tag, 31.10. | 18.30h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Input und Diskussion zu der selbsternannten Jugendbewegung der „Neuen Rechten“ in Europa.

 

FEM-GLAM – Still lovin‘ feminist concerts
Freitag, 04.11. | 21h | White Rabbit

Wir präsentieren euch die fabulösen Petrol Girls aus South East London, die auf ihrer Europa Tour bereits mit den Dead Kennedys unterwegs waren. Mit ihrem Raging-Feminist-Post-Hardcore Sound schmeißen sie euch ihre Texte um die Ohren und bringen jedes Herz zum beben. Doch zuerst kreischen sich LobsterLobster aus Freiburg die Seele aus dem Leib und bringen eure Körper zum tanzen. Nach dem Konzert dürft ihr zu den legendären Klängen von *Panzarella Burner & Crack Polly* euer Tanzbein schwingen! Erwarten wird euch ein Mix aus Pussy-Punk mit viel Riot Grrl & Disko Violence!

 

Widerstand gegen das Prinzip Amazon
Ein Vortrag vom Streik-Solidaritätsbündnis Leipzig über den Arbeitskampf der Beschäftigten bei Amazon.
Freitag, 11.11. | 20h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Seit mehr als drei Jahren befinden sich die Beschäftigten von Amazon im Streik. Für Unzufriedenheit sorgen nicht nur die niedrigen Löhne und die Tatsache, dass der Konzern bis heute die Aufnahme von Tarifverhandlungen verweigert, sondern auch die unzureichenden Pausenregelungen, die hohe Kontrolldichte am Arbeitsplatz und Schikanen durch Vorgesetzte. Das Leipziger Streiksoli-Bündnis unterstützt seit Juni 2013 den Arbeitskampf der Leipziger Amazon-Kolleg_innen. Die politische Kontextualisierung und gezielte Verbindung von Arbeits- mit anderen sozialen Kämpfen sehen wir als Möglichkeiten, um streikende Belegschaften zu stärken und den Kampf um Arbeitsverhältnisse wieder zum Schauplatz linker Politik zu machen. Wir werden von unserer bisherigen Arbeit berichten und wollen gemeinsam mit euch die Perspektiven linker Interventionen in Arbeitskämpfe diskutieren. Gefragt werden soll danach, welche Formen und Orte des Austauschs zwischen Beschäftigten, Gewerkschaften und Streiksolidaritätsgruppen notwendig sind, um an bestehende Erfahrungen anknüpfen und gemeinsame Lernprozesse organisieren zu können und wie es möglich ist, die bisher vereinzelten Konflikte zu vernetzen und zu gesamtgesellschaftlichen Auseinandersetzungen zu machen.

Gefördert durch die Rosa-Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg.
 

„Über junge Burschen und alte Herren“
Dienstag, 15.11. | 19.30h | Linkes Zentrum ¡adelante!

Eine Einführung zur Kritik an Studierendenverbindung

 

ALWAYS ANTIFASCIST 3
Samstag, 12.11. | 20h | White Rabbit

Refpolk | Pyro One | Daisy Chain (Rap Berlin)
Grotesk (CH) | Tupamaro (OG)

 

Selbstverteidigungsworkshop
Sonntag, 20.11. | 14h | Raum tba

 

Straight Ahead Festival
Samstag, 26.11. | Lörrach, Altes Wasserwerk (SAK)

One Class – One Struggle! Sommerstraßenfest des Liz!!

Vor ungefähr 4 Jahren ist das ¡adelante! als linkes Zentrum in der Freiburger Wiehre entstanden. Al Falkne Freiburg waren wir dabei von der Gründung bis heute dabei!
Von Unten und von Links wird hier seitdem selbstverwaltet und in Eigenorganisation emanzipatorische Politik gemacht und verbreitet. Der Anspruch war dabei stets über Szenegrenzen hinaus zu wirken, sich an gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen und in politische Prozesse zu intervenieren. So hat sich das Linke Zentrum nicht nur zur Heimat unterschiedlicher Gruppen und Treffen entwickelt, sondern ist auch eine wichtige Anlaufstelle in Freiburg für linke und antifaschistische Politik geworden. Der Weg dahin, wo wir heute stehen, war lang und ereignisreich. Unzählige Veranstaltungen von Kickertunieren, Spieletagen, Soli-Partys und Konzerten, über Vorträge und Filmvorführungen, bis hin zu Kneipenabenden und Sommerfesten wurde organisiert, Aktionen und Demos geplant und unterstützt, Repression überstanden und sich stets offen solidarisiert! Dabei ist und auch immer wichtig jung und alt zu verbinden und für alle Altersgruppen Möglichekiten zur Partizipation anzubieten.
Deshalb feierten wir am 18. Juni unseren 4. Geburtstag mit einem Straßenfest gebührend feiern. Mit Livemusik, Kinderprogramm, Streetfood und Infoständen, an denen das ¡adelante! und alle im Linken Zentrum aktiven Gruppen sich vorstellen werden, möchten wir nicht nur einen Einblick in unsere Arbeit geben, sondern mit all unseren Freund_innen und Genoss_innen, sowie jedem Menschen, der sich mit uns verbunden fühlt oder noch kennenlernen möchte, auf das anzustoßen, was wir schon erreicht haben und noch erreichen werden… gemeinsam & solidarisch. One Class, One Struggle!

Kicken gegen Rassismus

Am 26.06.2016 fand zum vierten Mal in Folge unser „Kicken gegen Rassismus“ auf dem Sportplatz des SV Solvay im Freiburger Messegelände statt.

Wenn schon auf das Gelände des Sportplatzes kam, ragten einem einladend eine Falkenfahne entegegen, die verrät, wer das Turnier in Zusammearbeit mit dem Offenen Antifatreffen Freiburg & Region ausgereichtet hat. Pavillons an denen Siebdruck ist oder ein Stöbern in Büchern und Zeitrschriften möglich war, reihen sich neben dem Sportfeld aneinander. Für Essen und trinken war wie jedes Jahr ausreichend gesorgt.

Das Wetter war geradezu perfekt, die Stimmung großartig und das Spielen ehrgeizig aber trotzdem fair. Die biszu 180 Teilnehmenden machten durchweg einen sehr zufriedenen Eindruck.

Wir bedanken uns für die tolle Teilnahme und freuen uns vielleicht nächstes Jahr euch alle wieder zu sehen!

Die Falken Freiburg

Kicken gegen Rassismus 2015: Veranstaltungsreihe

Ter­mine auf einen Blick:

Don­ners­tag 23.Juli | Sport und Neo­li­be­ra­lis­mus | mit Dr. hans Peter Wal­d­rich | Lin­kes Zen­trum ¡adelante! | 18 Uhr

Sonn­tag 26. Juli | Kicken gegen Ras­sis­mus | Sport­platz SV Sol­vay | Hermann-Mitsch Straße 38 | 10:30 Uhr

Don­ners­tag 30. Juli | Rechte Hools gegen linke Ultras? | Ver­an­stal­tung mit Jonas Gab­ler | Lin­kes Zen­trum ¡adelante! | 19 Uhr

Am Sonn­tag den 26.7. lädt das Offene Antifa Tref­fen [OAT] Frei­burg & Region und die SJD — Die Fal­ken (Pro­jekt „Bunt Gemischt“) zum ins­ge­samt vier­ten Mal zum „Kicken gegen Ras­sis­mus“ ein. Nach drei erfolg­rei­chen ver­gan­ge­nen Jah­ren, [2012:https://linksunten.indymedia.org/de/node/62963, 2013: https://linksunten.indymedia.org/de/node/91952 und 2014: https://linksunten.indymedia.org/de/node/120403] wol­len wir auch die­ses Jahr wie­der gemein­sam ein star­kes Zei­chen gegen Ras­sis­mus und für eine soli­da­ri­sche Gesell­schaft setzen

Wie in den ver­gan­gen Jah­ren wol­len wir zei­gen, dass Fuss­ball ein gemein­sa­mes Erleb­nis ist. Wir set­zen auf ein soli­da­ri­sches, fai­res und unkom­mer­zi­el­les Mit­ein­an­der. Wir wol­len uns soli­da­risch mit den Betrof­fe­nen ras­sis­ti­scher Gewalt und Voru­teile zei­gen — egal ob Refu­gees denen das Blei­be­recht ver­wei­gert und die zurück aufs Mit­tel­meer geschickt wer­den oder Men­schen, die auf­grund ihrer Her­kunft oder Haut­farbe von Staat und Gesell­schaft dis­kri­mi­niert wer­den. Fuss­ball ist für uns ein ver­bin­den­des Ereig­nis. Gerade in Zei­ten in denen bei­spiels­weise die reak­tio­näre AfD geschützt durch Poli­zei und Staat Ver­an­stal­tun­gen in der gan­zen BRD abhal­ten kann und ras­sis­ti­sche Pegida-Aufmärsche ihre men­schen­ver­ach­tende Hetze in der gesam­ten Repu­blik auf die Straße tra­gen, wol­len wir ein Zei­chen für ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der setzen.

Außer­dem möch­ten wir dar­auf auf­merk­sam machen, dass auch in unse­rer Region Nazis aktiv sind und uns für diese Gefahr sen­si­bi­li­sie­ren und Öffent­lich­keit schaf­fen — auch hier in der Gegend ver­net­zen sich Nazis und mach­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wie­der Schlag­zei­len durch geplante Anschläge auf Linke und Anders­den­kende. Hierzu wird es vor Ort eine aus­führ­li­che Aus­stell­lung über regio­nale faschis­ti­sche Akti­vi­tä­ten geben.

Wie jedes Jahr wird es auch die­ses Mal im Vor­feld des Tuniers wie­der eine the­ma­ti­sche Vor­trags­reihe geben.

Am Don­ners­tag den 23. Juli um 18 Uhr refe­riert Dr. Hans Peter Wal­d­rich über die fort­schrei­tende Kom­mer­zia­li­sie­rung des Sports und the­ma­ti­siert die Ver­bin­dun­gen zwi­schen Neo­li­be­ra­lis­mus und Sport in einem inter­ak­ti­ven Work­shop. Die Ver­an­stal­tung fin­det im lin­ken Zen­trum ¡adelante! in der Glü­mer­straße 2 statt.

Am Don­ners­tag den 30. Juli berich­tet der aner­kannte Fan­for­scher Jonas Gab­ler über die Pro­ble­ma­tik rech­ter Struk­tu­ren in deut­schen Fuss­ball­sta­dien. Der Vor­trag „Rechte Hools gegen linke Ultras?“ fin­det um 19 Uhr eben­falls im lin­ken Zen­trum ¡adelante! in der Glü­mer­straße 2 statt. Ins­be­son­dere im Hin­blick auf rechte Sam­mel­be­we­gun­gen wie „Hoo­li­gans gegen Sala­fis­ten“ eine sicher­lich aktu­elle Thematik!

Am Tag sel­ber bie­ten wir wie jedes Jahr ein brei­tes Rah­men­pro­gramm an. Neben poli­ti­schen Info­stän­den wird es auch ein Pro­gramm für Kin­der, gute Musik sowie leckere vegane Ver­pfle­gung und kühle Getränke geben. Wir freuen uns dar­auf euch am Sonn­tag den 26. Juli ab 10:30 Uhr auf dem Sport­platz des SV Sol­vay in der Hermann-Mitsch Straße 38 wie­der zu sehen!

Alle kön­nen mit­ma­chen! Falls ihr ein Team stellt dann schickt bitte eure Anmel­dun­gen an oat-fr@riseup.net damit wir abschät­zen kön­nen wie­viele Teams spie­len wer­den. Falls ihr kein voll­stän­di­ges Team zusam­men bekommt dann kommt doch trotz­dem ein­fach spon­tan vor­bei. Vor Ort wird es bestimmt die Mög­lich­keit geben noch Teams zu bil­den! Es gibt keine Anmel­de­ge­bühr, aller­dings sind wir auf Spen­den angewiesen.

Bildungspolitisches Jugendprojekt sucht ehrenamtliche Teamer_innen

Für Freiburg und Südbaden sind Projekte für Jugendliche an Schulen und in Jugendeinrichtungen zu den Themen Migration – Gesellschaft und Partizipation geplant. Vielseitig in Methoden und Material, spaßig und mit viel Freiraum für die Vorstellungen der Jugendlichen sollen die Projekte werden.

Wir laden alle Interessierten am Montag, 26.11., 18 Uhr zu einem Treffen ins Linke Zentrum Freiburg ein, um das Projekt kennen zu lernen und zu schauen, ob und wie ein Mitmachen vorstellbar sein könnte.

Freiburg goes Göppingen

www.laeuft-nicht.tk
+++ Antifabus aus Freiburg +++ Infoveranstaltung am 21. September 19 Uhr im Linken Zentrum +++

Aufruf:

Am 6. Oktober wollen Nazis in Göppingen wieder demonstrieren, das wäre dieses Jahr dann schon das vierte Mal. Bei solchen Demos werden rassistische und faschistische Inhalte verbreitet, die darauf abzielen Bevölkerungsgruppen auszugrenzen, zu unterdrücken und zu vernichten. Unter dem Schutz der Meinungsfreiheit propagieren Nazis einen gleichgeschalteten Führerstaat, in dem dann keine Meinungsfreiheit mehr gelten wird. Seit 1990 wurden mehr als 200 Menschen durch Nazis ermordet. Die aufgedeckten Morde der rechten Terrorgruppe NSU verdeutlichen einmal mehr die aktuelle tödliche Konsequenz der neonazistischen Ideologie.

Bereits mehrmals versuchten Nazis hier in Göppingen ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda mit Kundgebungen unter die Leute zu bringen. Immer wieder schlug ihnen dabei Widerstand entgegen – Ihr letzter Kundgebungsversuch wurde mit vielfältigen und entschlossenen Protesten beantwortet – eine weitere Niederlage. Deshalb mobilisieren die Göppinger Nazis nun zu einem größeren Aufmarsch, bei dem mehrere hundert Faschisten_innen aus verschiedenen Regionen erwartet werden.

Es stößt bei Menschen quer durch die Bevölkerung auf vollkommenes Unverständnis, dass die Kundgebungen der Faschisten_Innen stattfinden dürfen. Wir kommen aus der Region Göppingen und haben uns zusammengeschlossen, um gemeinsam zu handeln. Wir fühlen uns in unseren Pflichten als verantwortungsbewusste Menschen angesprochen und wollen nicht nur von Zivilcourage reden, sondern rufen zu Mut, Einigkeit und zivilem Ungehorsam auf. Wenn die Verwaltung den Nazis Vortritt lässt, wenn die Politiker_innen sich verstecken und wenn Gerichte zustimmen, wollen wir gemeinsam auf die Straßen gehen und uns den Nazis in den Weg stellen.

Eine erfolgreiche Blockade und Verhinderung der Nazidemo ist das Gebot der Stunde. Göppingen darf nicht das Aufmarschgebiet der Faschisten_innen in der ganzen Region werden!

Nehmen wir es selbst in die Hand: Mit friedlichen Sitzblockaden, an denen sich eine Vielzahl von Menschen beteiligen kann, wollen wir nicht nur Zeichen setzen, sondern den Aufmarsch der Nazis stoppen. Solche Blockaden in anderen Städten wie Dresden, Wunsiedel, Lübeck und Köln haben bewiesen, dass es vielen Menschen gemeinsam gelingt, Naziaufmärsche zu verhindern.

Im Zusammenspiel mit unterschiedlichen kreativen und ausdrucksstarken Protestformen werden wir den 6. Oktober zu einem Tag des Zusammenhaltes für ein solidarisches Miteinander machen. Nur wenn viele Ideen und viele Menschen zusammen wirken, werden wir erfolgreich sein.

Linkes Zentrum öffnet seine Pforten

LIZ
Nach mo­na­te­lan­ger Vor­be­rei­tung und der Suche nach ge­eig­ne­ten Räu­men ist es end­lich so­weit:
Am 5. Mai 2012 öff­net das Linke Zen­trum in der Glü­mer­stra­ße 2 in Frei­burg mit einem Tag der of­fe­nen Tür seine Pfor­ten. Ab dann fin­den dort viele ver­schie­de­ne Ak­ti­vi­tä­ten statt. Neben Volx­kü­che, Kino, Knei­pe, Vor­trä­gen und Café fin­det ihr einen In­fo­la­den mit Le­se­stoff und dem all­täg­li­chen Re­vo­lu­ti­ons­be­darf, das Of­fe­ne An­ti­fa­tref­fen Frei­burg & Re­gi­on, an­de­re of­fe­ne An­ge­bo­te, Grup­pen-​ und Ver­net­zungs­tref­fen und vie­les mehr.

Wenn ihr euch an dem Pro­jekt im Stadt­teil be­tei­li­gen wollt, dann kommt ein­fach auf eines der of­fe­nen Raum­p­le­na, die zur Zeit wö­chent­lich statt­fin­den. Be­reits am 1. Mai 2012 sind wir mit einem Info­stand beim Fest des DGB auf dem Stüh­lin­ger Kirch­platz ver­tre­ten. Für mehr Infos be­sucht die Seite des Zen­trums: www.​liz-​frei­burg.​org

Mehr Freiraum und Demokratie -
27. Landeskonferenz in Bühl

Am 31. März kamen 70 Jugendliche und Interessierte aus ganz Baden-Württemberg in Bühl zur Landeskonferenz der Sozialitischen Jugend Deutschlands – Die Falken zusammen. Die 40 Delegierten diskutierten im Alban Stolz-Haus unter dem Motto „F! wie Freiraum, Freundschaft, Falken“ über das Programm der kommenden zwei Jahre, die Öffnung ihres Kinder- und Jugendverbandes für Migranten und wählten einen neuen Vorstand.

Landesvorstand auf elf Mitglieder erweitert

Neu gewählter LandesvorstandDer Landesvorstand der Falken ist bei der Landeskonferenz im Vergleich zum letzten Jahr deutlich vergrößert worden. Die elf Mitglieder des Landesvorstands sind zwischen 18 und 25 Jahren alt. Als Vorsitzender bestätigt wurde Georg Weininger. Ihm zur Seite stehen weiterhin Julia Lück als stellvertretende Vorsitzende für den Kinderring und Kevin Sprauer für den Jugendbereich.
Im F-Ring arbeiten zudem Bodo Heckmann, Julia Lück, Lena Werner und Rebecca Rabat, die im kommenden Jahr die Kinderfreizeiten und weitere Landesmaßnahmen für 6 bis 15-Jährige organisieren. Die Maßnahmen auf Landesebene für Jugendliche ab 15 Jahren werden im Landesvorstand zusätzlich von Laura Volk, Pascal Schindler, Peter Schadt und Rosa Reichenberger verantwortet.

Georg Weininger freut sich über die erfolgreiche Konferenz und sieht die Falken in Baden-Württemberg auf einem guten Weg. „Jede Jugendarbeit ist auch politisch, unsere explizit. Solidarisches Miteinander und Demokratieverständnis fängt in der Kindheit an. In den kommenden Jahren wollen wir an der Renaissance des politischen Kinder- und Jugendverbandes arbeiten.“

Solidarische Erziehung weltweit

Schwerpunkt der Falken-Landeskonferenz war die Stärkung der innerverbandlichen Demokratie. Dazu wurden verschiedene Anträge verabschiedet, die mehr Beteiligung und Mitarbeit aller interessierten Kinder und Jugendlichen an der Arbeit des Falken-Landesverbands ermöglichen sollen. Weiteres wichtiges Thema der Konferenz war die Diskussion um die Schaffung und Gewährleistung von Geschlechterdemokratie. Dazu wurde die Konferenz auch für ein Frauenplenum unterbrochen.
Außerdem wurde beschlossen, die Teilnahme von Flüchtlingskindern an Freizeit- und Bildungsmaßnahmen finanziell und organisatorisch zu unterstützen. Auch die internationale Arbeit soll mit Begegnungen in Mitteleuropa und in der kurdischen Türkei ausgebaut werden.

Auch Daniel Lörch, der als Vorsitzender des Kreisverbands Bühl-Ortenau die Landeskonferenz ausrichtete, zog ein positives Fazit der Konferenz. „Gerade für unseren mit gerade einmal drei Jahren recht jungen Kreisverband war es toll, Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg in Bühl begrüßen zu können. Dies gibt uns nochmal viel Motivation mit auf den Weg, um die Kinder- und Jugendarbeit der Falken in Bühl und der Ortenau auszubauen“.

Schulkalender erhältlich

Seit geraumer Zeit ist der Falken-Schulkalender erhältlich. Er entstand aus einer Zusammenarbeit der Falken und der DIDF-Jugend. Der Schulkalender bietet euch neben einer besseren Organisationsmöglichkeit auch kleine Texte, die ein Basiswissen z.B. über Faschismus oder die Extremismustheorie vermitteln. Außerdem findet ihr wöchentlich ein neues Zitat bekannter Sozialistinnen und Sozialisten. Und noch vieles mehr! Ihr könnt den Kalender bei uns kostenlos bestellen. Schreibt uns einfach eine kurze Email.

Initiative für ein Linkes Zentrum in Freiburg

www.​liz-​frei­burg.​org

Im Som­mer 2011 haben sich un­ter­schied­li­che Grup­pen und Ein­zel­per­so­nen ge­trof­fen, um „In­itia­ti­ve für ein lin­kes Zen­trum“ zu er­grei­fen. Unser Ziel ist es, in­ner­halb der nächs­ten Mo­na­te ge­eig­ne­te Räum­lich­kei­ten für ein so­zio­kul­tu­rel­les Zen­trum im Stadt­teil Stüh­lin­ger zu fin­den, das über die linke Szene hin­aus z.B. auch von Nach­ba­rIn­nen als nicht-​kom­mer­zi­el­ler Treff­punkt ge­schätzt und ge­nutzt wird.

Ein Lin­kes Zen­trum soll als un­ab­hän­gi­ger Ort ver­stan­den und or­ga­ni­siert wer­den, der aktiv und of­fen­siv linke Po­li­tik in die Ge­sell­schaft trägt, und zahl­rei­chen Men­schen eine In­fra­struk­tur bie­tet, sich ge­mein­sam mit an­de­ren zu en­ga­gie­ren. Eine un­ter­schied­li­che so­zia­le Her­kunft soll als Chan­ce und Res­sour­ce im Kampf für eine be­frei­te Ge­sell­schaft ge­nutzt wer­den. Dabei wol­len wir ge­sell­schaft­li­che Brü­che sicht­bar ma­chen und pro­duk­tiv für eine linke (All­tags-​)Pra­xis nut­zen.

Als zen­tra­le in­halt­li­che Klam­mer sehen wir den Kampf gegen all­täg­li­che Aus­beu­tung; gegen Ras­sis­mus und Se­xis­mus und für eine Per­spek­ti­ve jen­seits der ka­pi­ta­lis­ti­schen Ver­hält­nis­se. Wich­tigs­ter Be­zugs­punkt ist eine Ge­sell­schaft in der das In­ter­es­se des Pro­fits nicht län­ger über die In­ter­es­sen einer frei­en und ega­li­tä­ren Ge­sell­schaft ge­stellt wird. In un­se­rem Pro­jekt geht es, wenn auch zu­nächst auf klei­ner Ebene, um die Ver­wirk­li­chung von Idea­len, die un­er­läss­lich für den Auf­bau einer so­li­da­ri­schen Ge­sell­schaft sind: Wir wol­len ge­mein­sam und gleich­be­rech­tigt la­chen, strei­ten und ar­bei­ten.

Dabei sind wir ex­pli­zit so­li­da­risch mit links­ra­di­ka­len und au­to­no­men Struk­tu­ren und Räu­men. Wir ver­ste­hen un­se­re In­itia­ti­ve so­wohl als Er­gän­zung zu die­sen, als auch zu schon be­ste­hen­den Stadt­eil­zen­tren. Wir wol­len viel­mehr einen Raum schaf­fen für linke Po­li­tik, den auch die­je­ni­gen Teile der frei­bur­ger Be­völ­ke­rung, die nicht Teil einer ‘lin­ken’ Szene sind, nut­zen kön­nen.

Raum ge­sucht!

Mit­tel­punkt des Lin­ken Zen­trum soll ein grö­ße­rer Ver­an­stal­tungs­raum sein. Wahl­wei­se be­stuhlt für Vor­trä­ge, Sit­zun­gen und der­glei­chen oder ge­müt­lich für Volks­kü­chen, Kino und an­de­re Ak­ti­vi­tä­ten bie­tet er Platz für die ver­schie­dens­ten Ideen und Pro­jek­te. Eine klei­ne Theke mit Koch­ge­le­gen­heit soll die­sen Raum er­gän­zen. Vor­ge­se­hen ist auch ein Raum für einen In­fo­la­den – nutz­bar als Rück­zugs­ort für Grup­pen­tref­fen, zum Lesen, für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te und hof­fent­lich vie­les mehr. Sa­ni­tä­re An­la­gen und ein klei­ner La­ger­raum sind eben­so not­wen­dig. Zu­sätz­li­che Räume im fi­nan­zi­el­len Rah­men könn­ten noch Platz bie­ten für ein se­pa­ra­tes Büro o.ä. Er­folg­ver­spre­chen­de Bei­spie­le für un­se­re Vor­stel­lun­gen gibt es be­reits in meh­re­ren Städ­ten Ba­den-​Würt­tem­bergs.

Wir su­chen einen sol­chen Raum vor­wie­gend im Stadt­teil Stüh­lin­ger. In­nen­stadt­nah kön­nen wir von dort In­itia­ti­ven für ein ge­rech­te­res Frei­burg star­ten, Nach­bar­schafts­ar­beit leis­ten und sind be­quem er­reich­bar aus allen Him­mels­rich­tun­gen.

Spen­den und Un­ter­stüt­zung

Wir su­chen Un­ter­stüt­zung – sei es ide­ell, prak­tisch oder fi­nan­zi­ell. Hier­für sind wir auf Spen­den und Dau­er­auf­trä­ge an­ge­wie­sen. Zum einen be­steht die Fi­nan­zie­rung des Lin­ken Zen­trums aus den Bei­trä­gen der Grup­pen die Teil der In­itia­ti­ve sind und die Räume mit nut­zen wer­den, aus den Ein­nah­men des lau­fen­den Be­trie­bes und aus Ak­tio­nen wie So­li­par­tys, Ver­kauf­stän­de und ähn­li­ches. Doch in ers­ter Linie sind wir auf Dau­er­auf­trä­ge von Un­ter­stüt­ze­rIn­nen, wel­che die Haupt­säu­le der Fi­nan­zie­rung bil­den, an­ge­wie­sen. Bei einer Staf­fe­lung der Be­trä­ge in 20, 10 oder 5 Euro mo­nat­lich be­nö­ti­gen wir knapp 80 Dau­er­auf­trä­ge oder Ein­zugs­er­mäch­ti­gun­gen um unser Pro­jekt rea­li­sie­ren zu kön­nen. Hier­bei hof­fen wir auf eure Un­ter­stüt­zung. Soll­te unser Pro­jekt, aus wel­chen Grün­den auch immer, schei­tern, zah­len wir bis dahin ge­zahl­te Spen­den selbst­ver­ständ­lich zu­rück. Davon ist je­doch nicht aus­zu­ge­hen. Im Ge­gen­teil, wir freu­en uns schon dar­auf bald ge­mein­sam mit euch das neue Linke Zen­trum in Frei­burg er­öff­nen zu kön­nen.

Kon­takt: info [ät] liz-​frei­burg [punkt] org
Infos zu Spen­den
Down­load Flyer als PDF (8,5 MB)